| Seit 2009 steht ein Verkauf der Bundesanteile am Duisburger Hafen auf der Agenda der Bundesregierung. Der Beschluss, somit als Gesellschafter des Hafens auszusteigen, war die Folge haushaltsrechtlicher Prüfungen. Zusätzlich bestärkt wurde die Regierung damals durch den Bundesrechnungshof. Dieses Vorhaben wich bald einer abwartenden Haltung. Nun sprach sich Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) am 19. Juni erneut gegen einen Verkauf der Bundesanteile aus: Eine solche Entscheidung will gründlich überlegt sein; man sollte außerdem die potenziellen Käufer sowie deren genaue Absichten kennen – so Ramsauers Begründung sinngemäß. Ein öffentliches Angebot wurde bereits von Rotterdam und Antwerpen abgegeben, beides Konkurrenten des Duisburger Hafens. Auch die RAG-Stiftung, die NRW-Landesregierung sowie mehrere Reedereien zeigten bereits Interesse an den Anteilen. |


